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Geographie und Geomorphologie

Myrtoisches Meer

Der heutige geomorhologische Zustand der Ägäis ist das Resultat von 3 wesentlichen Faktoren; der Tektonik, der Vulkanaktivität und der Eustasie (Meeresspiegelschwankungen).   Die Geschichte der Ägäis beginnt vor ca. 35 Millionen Jahren als während des Oligozäns zum ersten Mal Festland aus dem Meer an die Meeresoberfläche kam. Diese Gebirgsbildung, welche einen Teil der gesamten alpidischen Orogenese im südlichen Europa ausmachte, vollzog sich bis zum Ende des Oligozäns (vor ca. 25 Millionen Jahren). Ergebnis war die Entstehung eines ausgedehnten Gebirgsgürtels der sich über die gesamte Süd-Ägäis zog und den heutigen Peloponnes mit dem unteren Teil des griechischen Festlandes, Kreta und Kleinasien  verbindet.  Das gemeinsame Festland, welches zu dieser Zeit den ägäischen Raum einnahm wird Aigeis genannt.

Aus morphologischer Sicht handelt es sich bei der Ägäis um ein relativ seichtes Meer da sein Entstehen auf die Versinkung der Aegida zurück zu führen ist. Der Meeresgrund weist zahlreiche Tiefseegräben auf, die an einigen Stellen eine enorme Tiefe aufzuweisen haben, während die häufig zu beobachtende Zerklüftung zur Folge hatten dass zahlreiche kleine und große Buchten, Kaps und natürliche Häfen entstanden. Die Süd-Ägäis ist von Teilmeeren umgeben, dem myrtoischen Meer im Westen, dem kretischen Meer im Süden und dem ikarischen sowie dem karpathischen Meer im Osten. Jedes dieser Meere weist besondere lokale Wetterbedingungen auf, welches bei der Schiffsfahrt von besonderer Bedeutung ist. 

 

Kykladen                      

Der Inselkomplex der Kykladen erstreckt sich in der Ägäis südöstlich des griechischen Festlandes und macht die Gipfel versunkener Gebirgsformationen aus. Die gesamte Fläche des Verwaltungsgebietes der Kykladen beläuft sich auf  2572 km2.  Nach der Volkszählung des Jahres 2001 beläuft sich die Bevölkerungszahl auf  111.181 (Bevölkerungsdichte 43,22 Einwohner / km2.  ) die auf den 25 von den insgesamt 34 Inseln der Kykladen leben. Die meisten Inseln der Kykladen sind gebirgig oder teilweise gebirgig gestaltet mit nur einem kleinen Teil an ebenen Flächen während die Größe der einzelnen Inseln sehr unterschiedlich ist, von Delos (eine der kleinsten Inseln der Kykladen) mit einer Fläche von 3,6 km2.  bis nach Naxos mit einer Fläche von 430 km2. . Der höchste Berg befindet sich auf Naxos. Hier handelt es sich um den Berg Zas mit 1004 m Höhe. Weitere erwähnenswerte Berge sind  Petalos auf Andros mit 994 m, Krikelos auf Amorgos mit 821 m, Profitis Ilias auf Milos mit 751m und Tsiknias auf Tinos mit 730m.

 

Dodekanes 

Das Verwaltungsgebiet des Dodekanes ist ein Inselkomplex in der südöstlichen Ägäis, welches sich aus 18 großen Inseln, mehreren kleineren Inseln und zahlreichen Eilanden zusammen setzt. Die größten Inseln des Dodekanes sind : Rhodos, Kos, Karpathos, Kalymnos, Astypalaea, Kasos, Tilos, Symi, Leros, Nisyros, Patmos, Kastelorizo, Chalki, Lipsi, Agathonisi und Arki. Das Verwaltungsgebiet des Dodekanes erstreckt sich über eine Fläche von  2.705 km2.  und hat nach der letzten Volkszählung im Jahre 2001 eine Bevölkerungszahl von 187.564. Hauptstadt des Verwaltungsgebietes ist Rhodos.

Trotz der Tatsache dass reichlich an Wasser in Strömen und Bächen vorhanden ist gibt es auf den Dodekanes-Inseln keine Flüsse. Viele Dodekanes-Inseln haben vulkanische Herkunft und verfügen demnach über reichlich an Bodenschätzen. Auf Rhodos findet man Gipsspat, Chromit und Lignit, auf Kos Kupfer, Eisen, Blei und Lignit, auf Nisyros Schwefel und auf Karpathos und Kasos Gipsspat.

Was den geologischen Aufbau der Inseln des Dodekanes anbelangt, verfügt Kalymnos hauptsächlich über Kalkgestein, auf dem die große Anzahl an Höhlen zurück zu führen ist, während man auf Kos hauptsächlich auf schwarzes Kalkgestein umgeben von Fossilkalke und Sandstein mit zahlreichen Fossilien trifft. Auf einigen, nördlicher gelegenen, Inseln des Dodekanes-Komplexes  war während der Zeit der drastischen geologischen Veränderungen, Vulkanaktivität zu verzeichnen. Der Krater auf dem Gipfel von Nisyros und das Vulkangestein, welches sich aus dem Lavastrom und der vulkanischen Bestandteile zusammen setzt sind auch heute noch Zeugen dieses Ereignisses. Auf Rhodos trifft man hauptsächlich auf Kalkgestein.  

 

Quellen:

http://www.greekvoyager.com/pagesgr/hellas_aegeansea.html

http://www2.egeonet.gr/AIGAIO/forms/fLemmaBodyExtended.aspx?lemmaID=6942 

http://www2.egeonet.gr/Forms/fLemmaBody.aspx?lemmaid=6947#chapter_4

http://www2.egeonet.gr/forms/fLemmaBodyExtended.aspx?lemmaid=6943&boithimata_State=true&kefalaia_State=true#chapter_6

 

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