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Das Klima

 

Das Klima der Ägäis kann als Mittelmeerklima bezeichnet werden. Die wesentlichen Merkmale des Mittelmeerklimas sind die Regenfälle in den Wintermonaten, die Trockenheit im Sommer, die relativ großen Schwankungen der jährlich zu verzeichnenden Niederschläge, der milde bis warme Sommer (mit starker Sonnenstrahlung) und der kalte Winter. Die kalte und regnerische Winterperiode dauert von November bis März während die warme und trockene Periode des Sommers von Juni bis August zu verzeichnen ist.  Ein sehr wichtiger Faktor des Inselklimas in der Ägäis ist das Meer, welches den Feuchtigkeitsgrad und  die Windstärke beeinflusst,  demnach auch keine großen Temperaturschwankungen zu verzeichnen sind.

 

Die Winde

Die Winde der Ägäis, welche gegen Ende Mai bis Ende Oktober auftreten, haben nördliche Windrichtung und werden Jahreswinde oder auch Meltemi- Winde genannt. In den Monaten Juli und August weisen diese die größte Windstärke auf und die durchschnittliche Zeit in der diese zu verzeichnen sind schwankt von zwei bis vier Monaten ohne dass jedes Jahr jedoch die gleiche Dauer zu vermerken ist.  Die Winde wehen hauptsächlich tagsüber von 08:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends während  die größte Windstärke gegen 14:00 Uhr mittags zu erwarten ist. Charakteristisches Merkmal dieser Winde ist die extreme Schwankung der Windstärke. Sie nehmen schnell nach Sonnenuntergang ab und treten bei Tagesanbruch wieder auf. In der Nord-Ägäis wehen sie von nordöstlicher, im zentralen Raum der Ägäis nördlicher und in der Süd-Ägäis nordwestlicher Richtung. In der Meeresregion von Rhodos schlagen sie oft in Westwinde um. Durch den Einfluss der Meeresaura treten die Meltemi- Winde tagsüber örtlich verstärkt auf. Die höchste Windstärke der Meltemi- Winde ist in der Region  der Kykladen aber auch der Süd-Ägäis zu verzeichnen.

 

Im Winter wehen die Nordwinde der Ägäis, die eine Windstärke von 8-9 der Beaufort-Skala erreichen. Die höchste Windgeschwindigkeit ist in der Meerenge Kafirea (Cavo D’oro) und auf den Kykladen zu verzeichnen.  In der Winterzeit und hauptsächlich in der kalten Periode wehen in der Meeresregion der Ägäis der Schirokko-Wind, ein feuchter, progressiv an Windgeschwindigkeit ansteigender südwestlicher Wind, welcher von niedrigen Wolken und Regen begleitet wird. Er tritt häufiger in den südlichen und westlichen Gebieten der Ägäis auf, doch nur selten sind hier sturmartige Schirokko-Winde zu verzeichnen. 

 

 

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